Neuentwicklungen im Bereich Intralogistik

Erschienen in der International Paper Board Industry, Februar 2016

Prefeeder ADVECTORVerto mit Wender
Der Prefeeder ADVECTOR sorgt für eine optimale Bogenzufuhr zu Drucklinien, Inlinern, Flachbett- und Rotationsstanzen in Verpackungswerken. MINDA entwickelt ihn kontinuierlich weiter und bietet als Einziger einen seitlichen Einlauf der Stapel, so dass er von drei Seiten beschickt werden kann und gerade bei beengten Platzverhältnissen einsetzbar ist.
Weiterentwicklungen im Bereich der Verarbeitungsmaschinen machen nun auch beidseitige Bearbeitungen der Wellpappenbögen möglich. So integrierte MINDA in diesem Jahr einen Stapelwender in den Prefeeder. Der ADVECTORVerto  bietet die Möglichkeit je nach Anwendungsfall, die Wendefunktion zu aktivieren oder den Stapel ohne Wenden der nachfolgenden Verarbeitung in einem kontinuierlichen Schuppenstrom zuzuführen.

 

Verzahnte Förderer für exakte Stapel

Für Kunden, für die ein exaktes Stapelbild unumgänglich ist, entwickelte MINDA Förderer mit verzahnten Ketten. Durch die Verzahnung wird ein noch schonenderer Transport gewährleistet, die Bildung von Elefantenfuß vermieden und es können keine Bögen zwischen den Förderern eingezogen werden.
Die verzahnten Kunststoffketten sind auf alle Förderelemente wie Transferwagen, Zuführungen zur Palettenbeladung usw. übertragbar.

 

Verzahnte Förderer

Ein Palettierroboter für zwei Maschinen

In der Wellpappen- und Kartonagenindustrie müssen Palettierer mit hoher Präzision arbeiten, dabei aber auch robust und flexibel sein. Seit 10 Jahren arbeitet MINDA mit dem Unternehmen Maschinenbau und Konstruktion GmbH Elmshorn (MuK) auf diesem Gebiet zusammen. Zahlreiche Projekte wurden seitdem erfolgreich realisiert, wo vollautomatisch Stapel hinter Inlinern, Flachbett- und Rotationsstanzen gebildet wurden. Einen weiteren Entwicklungsschritt zur Automation bestehender Maschinen gingen beide Unternehmen 2015 zusammen.
Ein Roboter wird hinter zwei Stanzen oder einer Miniline installiert. Die Zuführung erfolgt bei Stanzen beispielsweise über eine gemeinsame Brecherlinie oder aber über eine bereits bestehende jeweils zugeordnete Linie. Pro Maschine wird ein Lagenspeicher integriert, um mindestens eine Palettenladung zwischen zu speichern. Nach Bedarf ruft der Roboter die gepufferte Ladung ab.
So können effizient die Vorteile der Roboterpalettierung mit einem überschaubaren Kostenaufwand für den Lagenspeicher im Bereich bereits vorhandener Maschinen ermöglicht werden, da sich zwei Maschinen einen Roboter teilen.
Die hohe Flexibilität und der geringe Platzbedarf des Roboters sprechen hier für die Integration in eine bereits installierte Maschinenlinie.

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