Drei Fragen an....Robert Falch

Die Ligna erfindet sich immer wieder neu

Von Henning Wandel, Mindener Tageblatt vom 12.05.2015

Hannover (mt)
Alle zwei Jahre blickt die Holz-Branche nach Hannover. Auf der Messe Ligna trifft sich alles, was in Industrie und Handwerk mit Holz zu tun hat – und das auch in diesem Jahr wieder bei bestem Wetter.

 

Herr Falch, welche Bedeutung hat die Ligna für Sie und für Minda?

Für uns in der Holz-Branche ist die Ligna die Messe schlechthin. Hier treffen sich Netzwerke: Kunden, Partner-Unternehmen und Forschung, aber auch Bekannte und Freunde. Das ist für uns die Ligna. Wir würden uns eine solche Messe auch in anderen Branchen wünschen.

Andere Messen schwächeln, die Ligna boomt. Warum?

Weil sie sich immer wieder neu erfindet und weil sie das Zentrum eines Netzwerkes ist, das sich drumherum aufgebaut hat. Es ist auch eine gute Plattform für Studenten. Jeder präsentiert seine Neuheiten erst hier auf der Messe und nicht schon im Vorfeld. Und es gibt auch eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Messe und dem VDMA, also dem Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer.

Für sie als Aussteller bedeutet die Messe auch Stress. Sind Sie danach froh, wenn es vorbei ist?

Es wäre gelogen, wenn ich nach fünf Messetagen nicht froh wäre, die Füße hochzulegen oder wieder mal in die Natur zu gehen. Aber spätestens am Montag geht es dann erst richtig los. Die Nachbearbeitung ist mit das Wichtigste. Die Projektdichte um die Ligna herum ist enorm.

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